
1972 als Front National (FN) gegründete Sammlungspartei für die faschistische, katholische, integral-nationalistische, kolonialistische und neue/Neue Rechte. Seit Mitte der 1980er konstant hohe Wahlergebnisse auf allen Ebenen, allerdings wegen des Mehrheitswahlsystems auf den meisten nicht repräsentativ vertreten. Im EP, wofür die Verhältniswahl europaweit verpflichtend ist, ist der FN seit 1984 ununterbrochen, die meiste Zeit unter anderem durch den Mitgründer und langjährigen Vorsitzenden Jean-Marie Le Pen vertreten. Insbesondere die antisemitischen und antidemokratischen Positionen sind seit der Übernahme des Parteivorsitzes durch Marine Le Pen in einer Strategie der Entdämonisierung abgeschwächt worden. Der frühe sozioökonomische Neoliberalismus ist mittlerweile einem etatistische Autoritarismus gewichen, der souveränistische, in Teilen auch völkische Nationalismus wandte sich in den letzten drei Jahrzehnten insbesondere gegen die EU, erst zur EP-Wahl 2019 ist der EU-Ausstieg wieder aus dem Programm gestrichen worden. 2018 Umbenennung in Rassemblement National – Nationale Sammlung.
Für den RN gewählte Europaparlamentarier*innen – MEPs
In der Reihenfolge ihrer Kandidaturen.
| Jordan Bardella |
| Thierry Mariani |
| Dominique Bilde |
| Virginie Joron |
| Jean-Paul Garraud |
| Catherine Griset |
| Gilles Lebreton |
| Jean-François Jalkh |
| Aurélia Beigneux |
| Philiippe Olivier |
| Annika Bruna |
| France Jamet |
| André Rougé |
| Mathilde Androuët |
Nachrücker*innen
| Jean-Lin Lacapelle (seit 1.2.2020, durch Post-Brexit-Neuverteilung ein Mandat mehr für RN) |
| Patricia Chagnon (seit 29.7.2022) |
| Marie Dauchy (seit 29.7.2022) |
| Eric Minardi (seit 29.7.2022) |