
2013 vor allem aus Anlass zunehmender Kritik an der Währungs- und Wirtschaftspolitik der EU und Deutschlands gegründete Partei, die neokonservative und nationalliberale Kräfte aus CDU und FDP ebenso versammelte wie vorherige Vertreter*innen des Bundes freier Bürger (BfB) und der extrem rechten Kleinstpartei Die Freiheit. Von Beginn an bildeten Vertreter*innen völkischer Ideologien sowie sozialkonservative, zivilgesellschaftliche Netzwerke wichtige Strömungen, die für geschichtsrevisionistische, rassistische, pronatalistische und homophobe Positionen stehen. Seit der Abspaltung einer neoliberal wirtschaftsorientierten Gründer*innenfraktion in 2015 hat die AfD neben ihren nationalsouveränistischen Anti-EU-Positionen zunehmend und vor allem Stellung gegen Immigration und Muslim*innen bezogen und ihren Neoliberalismus mitnichten aufgegeben. Außerdem hat sie stark autoritaristische Vorstellungen von Recht und Gesetz und wettert gegen jede Form von Klimapolitik.
Für die AfD gewählte Europaparlamentarier*innen – MEPs
In der Reihenfolge ihrer Kandidaturen.
| Guido Reil |
| Maximilian Krah |
| Lars Patrick Berg |
| Bernhard Zimniok |
| Nicolaus Fest |
| Markus Buchheit |
| Christine Anderson |
| Sylvia Limmer |
| Gunnar Beck |
| Joachim Kuhs |