
1956 maßgeblich von Vertretern des Verbandes der Unbahängigen, einem Sammelbecken ehemaliger österreichischer NSDAP-Mitglieder, gegründet. Bis in die 1980er Jahre nur für ein relativ randständiges deutschnationales, völkisches Spektrum mit starken Überschneidungen zu Burschenschaften interessant. Seitdem entwickelte die FPÖ zunehmend neoliberale und europäisch-integrationistische Positionen. Letztere verkehrten sich seit dem Beitritt Österreichs zur EU in 1995 in ihr Gegenteil und zu den heutigen radikalen Anti-EU-Positionen. Die Kontinuität des stark ausgeprägten völkischen Rassismus ist zudem Grundlage für die aktuellen, rigiden Positionen gegen jede Immigration im allgemeinen und muslimische im Besonderen. Trotz Bemühungen um ein Sozialprogramm verfolgt die FPÖ ein grundsätzlich neoliberales Programm, welches sie insbesondere auch in ihre letzten zwei nationalen Regierungbeteiligungen (2000-2005, 2017-2019) eingebracht hat.
Für die FPÖ gewählte Europaparlamentarier*innen – MEPs
In der Reihenfolge ihrer Kandidaturen.
| Harald Vilimsky |
| Georg Mayer |
| Roman Haider |